Bürgerwehren

    • Bürgerwehren

      Auch die Bundesregierung nimmt die wachsende Zahl von Bürgerwehren aufmerksam zur Kenntnis. Es dürfe nicht dazu kommen, dass Bürger ohne staatlichen Auftrag und Kontrolle, Recht und Ordnung in die eigene Hand nehmen, erklärte ein Sprecher des Innenministeriums.
      huffingtonpost.de/2016/01/13/d…uergerwehr_n_8967136.html

      Ständig lagert der Staat seine Aufagen in private Hände aus Aber wenn die private Hand plötzlich von sich aus aktiv wird, geht dem Staat der Arsch auf Grundeis.
      Die Politiker kapieren noch nicht einmal, dass die Bevölkerung deren Politik nicht will und, bei all der Repressionen, sind Bürgerwehren das einzige Mittel (bevor es zum Bürgerkrieg kommt) um die Ordnung noch halbwegs aufrecht zu halten. Die Polizei hier in Köln hat ohnehin schon offiziell gesagt, dass es ihr nicht mehr möglich ist, bei der hohen Arbeitsbelastung/-bindung wegen Flüchtlingen, die Ordnung in den Städten noch zu garantieren.

      Ich bin ja mal gespannt wie es hier an Karneval abgeht. Sollte es erneut zu massiven sexuellen Belästigungen durch Flüchtlinge kommen, fürchte ich, wird man denen Feuer unter dem Hintern machen. Hier in Köln gibt es aktuell Lieferengpässe für Pfefferspray ;(
      Hat sich durch das was du tust dein Leben gebessert ?
      Es gibt nicht 'zu wenig Zeit', es gibt nur falsche Prioritäten.
    • Eine Bürgerwehr ist so ziemlich das schlechteste Mittel, was man finden kann. Es hilft weder den Opfern, noch wird es Täter überführen. Das Gewaltmonopol muss immer beim Staat liegen! Ich dachte aus dem Mittelalter wären wir raus, wo eine aufgebrachte Menge mit Fakeln und Mistgabeln durch die Straßen zieht und unschuldige lyncht, nur weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Genau diese Gefahr seh ich. Auch Täter haben ein Recht auf ein faires Verfahren, mag ihre Tat noch so abscheulich sein!

      @Benny
      Das Zitat von David Rockefeller ist eine Fälschung. Das falsche Zitat lautet im ganzen:
      "This present window of opportunity, during which a truly peaceful and interdependent world order might be built, will not be open for too long - We are on the verge of a global transformation. All we need is the right major crisis and the nations will accept the New World Order." by David Rockefeller on Sept. 23, 1994 at the UN.
      David Rockefeller hat nie an diesem Tag vor der UN gesprochen, sondern das war eine Rede aus 1995. Dort hat er vor der UN aber folgendes gesagt:



      "This present window of opportunity which during a truly peaceful and interdependent world order might be built will not be open for too long.Already there are powerful forces at work that threaten to destroy all of our hopes and efforts "
      Kannst du dir hier anhören bei Minute 4:25 :
      youtu.be/MM8NpjmXD00

      Nur so zur Information.
      „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“
    • @markschiffer

      Sehe ich ähnlich wie du. Jeder hat das Recht auf einen fairen Prozess und Gerechtigkeit. Natürlich ist das immer leichter gesagt und getan, wenn man nicht selbst betroffen bzw wenn keine eigenen Verwandten/Bekannte von Verbrechen betroffen sind.

      Danke, das mit der Fälschung wusste ich nicht.

      Dennoch, diejenigen die an den Schalthebeln der Macht sitzen, können eine große Krise/Bürgerkrieg offenbar sehr gut gebrauchen.

      Mit Angst konnte man schon immer die Massen steuern und neue Bestimmungen durchbringen.
      Alleine aus diesem Grund sollte man sich davor hüten, an Gewalt gegen andere Menschen (egal welcher Herkunft) teilzunehmen.

      Sollte das eigene Leben bedroht sein, hat man natürlich das Recht auf Selbstverteidigung, ich glaube, das ist so alt wie die Menschheit selbst.

      Meine Meinung.
      Leben ist Entwicklung.
    • Ich glaube einige haben falsche Vorstellungen von Bürgerwehren.
      Bei einer Bürgerwehr geht es nicht um Lynchjustiz, sondern durch regelmäßige Rundgänge und wachsame Augen, kriminelle Kräfte von einer Tat abzuhalten. Und im Falle einer Tat den Täter festzusetzen bis die Polizei eintrifft.
      Wenn sich die Emotionen hochschaukeln, weil ein Großteil der Einbrüche und Überfälle von Ausländern begangen wird, hatten wohl diejenigen recht, welche man damals wie heute als "Rechte Szene" bezeichnet.
      Was passiert, wenn man die gesamte Macht in Staatshände legt, haben wir ja in den Städten an Sylvester gesehen. Mit Bürgerwehren wäre es meines Erachtens nicht so ausgeartet, weil es dann viele Leute gegeben hätte, welche die Gruppen in Schach gehalten und die Polizei verständigt hätten. Nach deinem (Allmachts)Staatsglauben, muss immer erst ein Polizist vor Ort sein, damit eine Straftat festgestellt werden kann/darf.
      Oder willst du wegen unterlassene Hilfeleistung im BRD-Recht dran sein, weil du daneben stehst und auf die Polizei wartest, weil das ja die Staatsmacht zu erledigen hat und nicht du ?
      Hat sich durch das was du tust dein Leben gebessert ?
      Es gibt nicht 'zu wenig Zeit', es gibt nur falsche Prioritäten.
    • Der Schritt zwischen harmlosen "Kontrollgängen" und Lynchjustiz ist nicht so groß. Es gab schon oft Fälle, wo via Gesichtsbuch Menschen zu unrecht beschuldigt worden sind und auf einmal ein Mob vor deren Tür stand, weil man meinte der "Staatsmacht" mal unter die Arme greifen zu müssen. Du schreibst ja selbst "wenn sich die Emotionen hochschaukeln", das ist kein guter Nährboden für neutrale Arbeit, genau die ist aber geboten in solchen Fällen, sonst neigt man dazu überzureagieren.
      Ja, in Köln hat die "Staatsmacht" anscheinend die Situation falsch eingeschätzt und nicht richtig gehandelt. Das ist aber kein Grund selbst "Polizei" zu spielen und das verlangt auch nicht §323c StGB (unterlassene Hilfeleistung). Um in Notsituation Hilfe zu leisten, braucht man keine paramilitärischen Einheiten. Das finde ich absolut befremdlich! Und was heißt hier "(Allmachts)Staatsglauben"? Ich möchte einfach nicht, dass Willkür auf der Straße herrscht, die haben wir schon genug im derzeitigen "Rechtssystem".
      „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“
    • Ich kann deinen Denkansatz nicht nachvollziehen, dass wenn ein vernünftiger Mensch sich mit anderen vernünftigen Menschen zusammen tut, dann unvernünftiges Handeln bei rumkommt. :S

      Von paramilitärischen Einheiten ist auch nie die rede gewesen. Worin besteht denn das Problem, sich über DOODLE innerhalb eines Viertels, zu verabreden im Stundentakt den Hund gassi zu führen ?
      Mensch und Tier kommt an die frische Luft, beugt durch Bewegung Krankheiten vor, lernt seine Nachbarn kennen.
      Dann braucht es kein stehendes Heer an Polizisten/LKA/BKA/SEK/BND/Verfassungsschutz/... Was das alles an Steuergeldern einsparen würde ... Nur mal eine Stunde mit Freunden um den Block laufen, statt zu saufen ... :saint:
      Hat sich durch das was du tust dein Leben gebessert ?
      Es gibt nicht 'zu wenig Zeit', es gibt nur falsche Prioritäten.
    • Ich verstehe nicht ganz, wieso man einen Unterschied zwischen einem
      Bürger und einem Polizisten macht, ist dieser denn kein Bürger ?
      Wieso gestattet man einem Polizisten mehr Rechte wie einem Bürger, mit
      welcher Begründung ? ... und wo bleibt da die Gleichberechtigung ? Nach
      meiner Meinung, begehe ich in dem Moment Unrecht, in dem ich einer Seite
      Rechte entziehe oder einer anderen Seite mehr Rechte als anderen
      zugestehe.


      Wer eine Bürgerwehr möchte, soll auch das Recht dazu besitzen dieses
      aufzustellen, es gibt ihnen ja niemand dadurch die Ligitimation Unrecht
      auszuüben. Er wird in dem Fall, wie übrigens auch ein Polizist, für
      seine Tat zur Rechenschaft gezogen, es macht also gar keinen
      Unterschied, ob Bürger oder Polizist.


      Der Staat, wenn überhaupt einer nötig wäre, sollte ausschließlich als
      Unterstützer für den Bürger dienen und eben nicht als dessen
      Platzeinweiser fungieren. Wir sollten uns mal grundlegend über unsere
      einprogramierten Denkmuster im Ansatz schon Gedanken machen und diese in
      Frage stellen. Die Menschen sind auf der Suche nach Freiheit und
      bekommen als Antwort einschränkende Gesetze .... dass ist so als wenn
      sie einem Schwimmer einen Stein ans Bein binden und ihm dann sagen,
      jetzt wirds leichter. Der Unterschied zwischen Schwimmer und Bürger
      liegt hier ausschließlich darin, dass der Schwimmer es sofort merkt das
      es nicht so ist, der Bürger hingegen glaubt nach dem 300 sten
      Paragraphen immernoch das es leichter wird, obwohl er schon gar nicht
      mehr weiß was er alles noch darf und was nicht.


      Wer seinem eigenen Volk kein Vertrauen rüber bringt, brauch es von dem Volk auch nicht erwarten Vertrauen zu bekommen.
      Wer nicht kämpft, kann auch nicht verlieren.
      Resonanzgesetz, der Fokus zeichnet den Weg.
    • Bürgerwehren gab es in vielen Ländern, sogar bis ins 20. Jhd. hinein.
      Die BRD möchte halt gern den alleinigen Machtanspruch und dazu gehört alle anderen zu entrechten.
      Für die meisten Schafe ist es halt auch sehr bequem, nicht selbst auf der Straße Wache zu schieben, sondern lieber einen Wachmann zu bezahlen. Nur leider wird der Wachmann nicht mehr direkt von den Bürgern bezahlt sondern von der Regierung.
      Es ist aber wiederum absolut legal und legitim, wenn sich Bewohner eines Viertels zusammen tun und eine private Sicherheitsfirma beauftragen und auch selbst bezahlen (zusätzlich zu ihren Steuern für den Sicherheitsapparat) entsprechend zu "patrouillieren".
      Mir ist aber kein Fall bekannt, dass ein Viertel das je gemacht hätte und ggf. auch noch die Ausgaben steuerlich gelten gemacht hätte.
      Hat sich durch das was du tust dein Leben gebessert ?
      Es gibt nicht 'zu wenig Zeit', es gibt nur falsche Prioritäten.
    • Zitat:"Mir ist aber kein Fall bekannt, ...".
      Was noch nicht ist, wird sicher noch kommen.
      Die Firmen nehmen von diesem Recht schon länger gebrauch. Auch die BRD GmbH nutzt dieses oft an Flughäfen. Es bleibt jedoch für den einfachen Bürger als unerwünscht, da er damit die Strasse der Ohnmacht wieder verlassen könnte. Wir leben heute im Zeitalter des Terrorismus, in dem der Staat sein Volk terrorisiert und nicht was man uns versucht glauben zu machen. Unser System lässt diesen Terror erst zu, nein ... , um genau zu sein er fördert ihn sogar.
      Wer nicht kämpft, kann auch nicht verlieren.
      Resonanzgesetz, der Fokus zeichnet den Weg.