Staatsbetriebe

    • Staatsbetriebe

      misesde.org/?p=12894 Da hier einige Anhänger der Österreichischen Schule sind, möchte ich eine Debatte über Staatsbetriebe im KRD anregen. Denn laut Mises, sollten alle Staatsbetriebe privatisiert werde, also abgeschafft, da diese in beinahe allen Fällen schlechter wirtschaften als Privatunternehmen. In Mises' Staat gibt es aber Steuern, welche der Staat von den Unternehmen fordert, um den Staat zu finanzieren. Im KRD gibt es jedoch keine Steuern als Einnahmequelle für den Staat, weshalb das KRD entweder auf regelmäßige Spenden (bzw. Beteiligungen) für staatliche Projekte angewiesen sein wird, oder eben doch Staatsbetriebe.
      Staatsbetriebe sollen im KRD auch zusätzlich dazu dienen die Arbeitszeiten zu verteilen, was zwar sozial gut ist, jedoch ökonomisch (laut Mises) ein totaler Reinfall wird.
      Mit den Absicherungs-Instituten im KRD verhält es sich gleich.

      Meiner Meinung nach, bezieht sich das Hauptproblem der "Ineffizienz" von Staatsbetrieben aber darauf, dass sich diese in einem starken Wettbewerbsmarkt bewegen müssen. Wenn sich ein Staatsbetrieb jedoch in einem Marktsegment mit (sehr) geringem Wettbewerb bewegt, würde meiner Meinung nach das Problem der Ineffizienz deutlich geringer bis marginal.
      Das heißt nicht, dass ich den Wettbewerb abschaffen will, sondern dass sich Staatsbetriebe nur in Marktsegmenten tummeln sollten, in denen kaum Wettbewerb notwendig ist und es somit nicht auf Rendite ankommt, sondern auf den Erhalt des Produktes für eine möglichst lange Nutzbarkeit.

      zB. Immobilienmarkt (Bau, Instandhaltung, Vermietung) womit (in diesem Falle) auch gleichzeitig der Deutschen Rente gedient wäre. Hier kommt es nicht darauf an möglichst viel Geld zu verdienen, sondern lediglich die Immobilien zu refinanzieren, zu erhalten und für spätere Generationen noch zur Verfügung zu haben.
      Das kann ein Staatsbetrieb über die Staatsbank problemlos gestallten.
      Ein Sachwertgedecktes Geldsystem wäre durch den Bau und Erhalt von Immobilien dauerhaft stabil.
      Künftige Rentner brauchen keine Angst mehr vor Altersarmut haben, da ihnen nicht wie in der BRD durch inflationierte Mietpreise (Rentner im KRD haben mietfreies Wohnen) das "Einkommen" abgeschöpft wird.

      Welche Branchen gäbe es noch, oder was sagt ihr dazu ?
      Hat sich durch das was du tust dein Leben gebessert ?
      Es gibt nicht 'zu wenig Zeit', es gibt nur falsche Prioritäten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stefan K. ()

    • Eigentlich ist Notwendigkeit des Aufrechterhaltenmüssens von Wirtschaft zum Zwecke der Sicherstellung der Grundbefürfnisse nichts weiters als eine Form der Sklaverei. Die Inhaber dunkler Mäche haben dies mittels des globalen Schuldgeldsystems so eingerichtet nachdem sie zunächst weltweit den Gebrauch denaturierter Ernährung installiert hatten.

      Somit hat die Menschheit nicht nur ihr leistungsloses Lebensmittel-Grundeinkommen der Mutter verloren, sondern hat sich obendrein auch noch (infolge der Langzeitfolgen denaturierter Ernährung) von mehreren Sozialsystemen abhängig gemacht.

      Aus meiner Sicht sollte ein Aufrechterhalten von Wirtschaft ausschließlich nur zum Zwecke des in die Schranken Weisens der Liebhaber dunkler Mächte dienlich sein.

      Der Unterschied zwischen Staats- und Privatbetrieb wäre somit fließend.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Manfred ()

    • Es obliegt dir selbst, ob und wie stark du dich an einem Wirtschaftskreislauf beteiligen möchtest.
      Es gibt sicherlich einige hier, die eine geregelte Arbeit bei entsprechender Entlohnung durchaus angenehm finden und sich mit den erwirtschafteten Überschüsse weitere Annehmlichkeiten leisten (möchten).
      Und im KRD ist das sogar noch besser möglich als in der BRD.

      Aber ich verstehe deinen Zusammenhang zwischen deiner (zwanghaften) Ernährungsweise und der Wirtschaftlichkeit zwischen Staats- und Privatunternehmen nicht ganz :?: :!:
      Hat sich durch das was du tust dein Leben gebessert ?
      Es gibt nicht 'zu wenig Zeit', es gibt nur falsche Prioritäten.
    • Ich glaube nicht, dass das aktuelle Sozialsystem auf einer Ernährungsweise basiert und deswegen fortgesetzt wird.
      Auf Grund der gesamten staatlichen Interventionen in den freien Markt, sind die Konsumenten (wegen Inflation und Spardruck auf Grund unsicherer Zukunft) nicht mehr bereit zu konsumieren und müssen deshalb subventioniert werden (Hartz4, Abfragpräme), um die Bevölkerung bei der Stange zu halten und diese nicht rebelieren.
      Die Ernährungsweise spielt werder in der Gesamtbetrachtung noch in der Einzelfall betrachtung irgendeine entscheidente Rolle. Genauso wie es egal ist, ob in Staatsbetrieben Fleischfresser oder Veganer arbeiten.

      Außerdem ist die Produktivität in den letzten 200 Jahren um das 19fache gestiegen, am stärksten in den vergangenen 3 Dekaden (weil exponensiell), wärend sich die Ernährung deiner Meinung nach in den letzten Jahrzehnten deutlich verschlechtert habe. Also könnte deine These mit "Rohkostnahrung = mehr Leistung" evtl. keinen direkter Zusammenhang aufzeigen.

      Um in deinem Bezug auf die angestoßene Diskussion zurück zu kommen:
      Wäre ein Staatsbetrieb im Agrarsektor deiner Meinung nach effizienter als ein Privatunternehmen, oder nicht ?
      Hat sich durch das was du tust dein Leben gebessert ?
      Es gibt nicht 'zu wenig Zeit', es gibt nur falsche Prioritäten.

    • Stefan K. schrieb:

      Außerdem ist die Produktivität in den letzten 200 Jahren um das 19fache gestiegen, am stärksten in den vergangenen 3 Dekaden (weil exponensiell), wärend sich die Ernährung deiner Meinung nach in den letzten Jahrzehnten deutlich verschlechtert habe. Also könnte deine These mit "Rohkostnahrung = mehr Leistung" evtl. keinen direkter Zusammenhang aufzeigen.

      Erstens ist das keine These, sondern Erfahrungswissen; und zweitens ging es mir nicht um die Leistungsfähigkeit von durch Rohköstler getragener Wirtschaft, sondern um die Leistungsfähigkeit der (schöpfungskonform ausübenden) Rohköstler selbst.


      Stefan K. schrieb:

      Um in deinem Bezug auf die angestoßene Diskussion zurück zu kommen:
      Wäre ein Staatsbetrieb im Agrarsektor deiner Meinung nach effizienter als ein Privatunternehmen, oder nicht ?

      Die Betriebsform halte ich hinsichtlich Effizienz für nebensächlich; Betriebsmittel und Erfahrungswissen für maßgeblich.

      Die Gründe meiner Ernährung hab ich weniger zwecks Vermitteln derselben, sondern vielmehr zwecks Vermittelbarkeit ihrer Ausüber ans KRD aufgeführt. Wer sie schon sehr lange ausübt, wird (höflich formuliert) die Rückkehr zur vorherigen als ebenso widersinnig erachten wie die Rückkehr eines sattelfesten KRD-Angehörigen ins BRD-System.

      Mein zweites Anliegen ist der Aufbau einer den Verfassungs-Artikeln 19, 20 und 56 voll entsprechenden Lebensmittel-Infrastruktur gemäß dem Vorbild Sepp Holzers.

      Dann hätten (im Gegensatz zur im KRD aktuellen) ␇beide␀ Ernährungs-Ausübungs-Gruppen eine brd-unabhängig solide Lebensgrundlage.